FIPS-M-Weltmeisterschaft 2019 in Südafrika

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Vom 9. bis 16. Februar fanden im Rahmen der Weltangelspiele 2019 in Südafrika die Weltmeisterschaft im Distanzwerfen statt.

Aus verschiedenen, hauptsächlich wohl finanziellen wie verbandspolitischen Gründen, nahmen nur wenige Nationen und nur wenige Topwerfer teil; immerhin waren starke italienische sowie südamerikanische Mannschaften dabei, und diese hatten schon in der Vergangenheit gezeigt, dass sie der Maßstab sind.

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Zwar nahmen elf Mannschaften aus neun Nationen teil, aber viele der ganz großen Namen fehlten, sowohl in der Einzel- wie auch in der Nationenwertung, dafür waren dieses Mal auch Mannschaften dabei, die ansonsten nicht teilnehmen, aber Teams aus Großbritannien, Frankreich oder Griechenland fehlten ganz.

Mit dabei auch ein Team aus Deutschland, bestehend aus Jan Hinz (Kapitän), Christoph Fischer, Sören Schneidereit und Gerhard Dimmerling, sowie in der Damenkonkurrenz Melanie Schneidereit.

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Wie erwartet waren die Italiener und einzelne Südamerikaner der Maßstab, und schon bei den 150 Gramm fiel der vorherige Weltrekord gleich zwei Mal und endete bei jenseits 281 Metern; auch bei den 125 Gramm fiel der Weltrekord, und viele Werfer, auch die meisten deutschen, warfen neue persönliche Bestweiten.
Dies hatte Danny Moeskops schon vorher vorausgesagt: Das Wurffeld liegt unweit Praetoria auf über 1600 Metern Höhe, der Luftdruck ist um gut 200 mbar niedriger als hierzulande, weite Würfe waren quasi vorprogrammiert.

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In der Mannschaftswertung belegte das deutsche Team den 5. Platz; die beste Platzierung, die je eine deutsche Mannschaft erreicht hat, zwar auch mit dem Umstand geschuldet, dass viele Nationen nicht teilnahmen, aber dennoch eine starke Leistung.

Die Organisation der Weltmeisterschaft war vorbildlich; nicht nur die Unterbringung und die Eröffnungs- und Schlussveranstaltungen waren großartig organisiert und ein würdiger Rahmen für das Turnier, auch das Wurffeld und der Ablauf des Turniers setzte Maßstäbe, an denen sich folgende Weltmeisterschaften, die nächste 2020 in Deutschland, messen lassen müssen.

Oh, und das darf hier natürlich nicht vergessen werden:

Südafrika hat neben der Weltmeisterschaft einiges zu bieten; unglaubliche landschaftliche Seiten, eine tolle Angelei, Kultur, wie sie man im südlichen Teil des Kontinents nur selten findet, und…

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2 Gedanken zu “FIPS-M-Weltmeisterschaft 2019 in Südafrika

  1. Haben AnyfishAnywhere extra fuer die WM ein rot schwarzes Signature Modell aufgelegt?
    Das Design kannte man bisher eher von anderen Herstellern …

  2. Tatsächlich findet sich bei der WM nicht eine einzige AFAW, außer als Ersatzrute bei einem Deutschen. Nur weil er Werbung für die Firma macht darf er doch eine andere Rute, in diesem Fall Italcanna Vector B4, werfen? 😉

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