Was will unsere Schlagschnur uns sagen?

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Obwohl es die einfachste, günstigste und auch beim Distanzwerfen gebräuchlichste Variante ist, hat sich ‘parallele’ Schlagschnur, also einfach dicke Schnur, hierzulande nur wenig durchgesetzt. Zu Unrecht, bietet sie doch nur wenige Nachteile, und wenn man sich erst einmal damit eingefuchst hat, ist es quasi erste Wahl.

Nachteile gibt es eigentlich wenige; viele führen den dicken Schlagschnurknoten an, aber der ist nur scheinbar ein Problem, mit einem ordentlichen Knoten bleibt dieser relativ klein, zudem stabiler bzw. zugkräftiger als kleinere Knoten in dünneren Schnüren, wie auch beim Verbinden von Hauptschnur und Taper Tips. Sicherlich ist er größer als letztgenannter und fängt damit bei viel Kraut im Wasser auch mehr davon ein, aber ein ‘verkrauteter’ Knoten passt so oder so selten durch den Spitzenring – da hilft nur, Montage (und ggf. Fisch) aus dem Wasser zu bekommen und dann zu pulen.

Nun allerdings haben einige, auch Turnierwerfer, Herausforderungen mit Schlagschnur, insbesondere bei den leichteren Bleien und 0,65er Schlagschnur.

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Wenn die Schlagschnur im Wurf reißt, gibt es dafür einige wenige potentielle Gründe:

  • Schlechte Schlagschnur
  • Riefen in den Rutenringen
  • Falscher Ringabstand bzw. Abstand vom ersten Ring zur Rolle
  • ein ‘abgehackter’ Wurfstil
  • eine schlechte Verbindung von Haupt- und Schlagschnur

Für die ersten beiden Probleme gibt es einfache Lösungen: zu a) nehme man hochwertige Schlagschnur und kontrolliere sie regelmäßig, weil sie gerade beim Angeln doch einigem Abrieb unterliegt und darum leicht beschädigt wird. Zu b) muss man nichts sagen – defekte Rutenringe müssen ausgetauscht werden, das kann jeder Rutenbauer (viele auch selbst daheim).

dave venables (Bild courtesy of Paul Mayhew)

Der Ringabstand gerade zwischen Rolle und dem untersten Ring kann entscheidenden Einfluss haben – wenn er zu klein ist, kostet das Wurfweite, ein zu großer Abstand aber kann gerade bei Seitenwind dafür sorfen, dass im Wurf die Schnur einen Bogen macht und sich die Schnur darum um einen der unteren Ringe wickelt – ein Abriss ist unvermeidbar. Eine vielleicht nicht ganz so hübsche, aber durchaus funktionelle Lösung ist, einfach einen weiteren Ring zwischen dem untersten und der Rolle anzutapen, um so einen besseren Abstand zwischen Rolle und Ring zu bekommen.

Den Wurfstil zu verbessern ist nicht ganz so einfach, aber das lohnt sich immer – weitere, konstante Würfe sind das Resultat, entsteht doch der Schnurbruch im Wurf, weil man das Blei z.B. durch Abknicken des oberen (meist rechten) Armes im Wurf aus der, wenn es gut läuft, harmonischen Kreisbahn reißt, was einen gewaltigen Druck auf die Schnur verursacht, sich aber leider deutlich negativ auf die Weite auswirkt.

steve boyt (Bild courtesy of Paul Mayhew)

Der letzte Grund ist nicht unbedingt Zeichen schlechter Knotentechnik, aber sehr dünne mit sehr dicker Schnur zu verbinden (auf der Turnierwiese bei 100 Gramm verbindet man 0,25mm- mit 0,65mm-Schnur) ist nicht einfach, die dünne Schnur rutscht gerne mal durch den Knoten. Da gibt es eine einfache, praktische und turnierlegale Lösung: Man knotet zwischen die 0,25er Haupt- und 0,65er Schlagschnur ein Stück (30cm bis 1m) etwas stärkere Schnur, z.B. 30er oder 35er – das kostet keine Wurfweite, macht aber die Verbindung von Haupt- zu Schlagschnur deutlich stabiler.

Furchtbar wichtig: Schlagschnur

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Es kann keine zwei Meinungen geben: Beim Werfen mit schweren Bleien ist eine Schlagschnur zwingend erforderlich, um den gewaltigen Wurfschwung aufzufangen und niemanden im Wurf durch ein unkontrolliert herumfliegendes Blei zu gefährden.

In England gibt es eine einfache Faustregel: Pro Unze geworfenes Gewicht soll die Schnur 10 Pfund Tragkraft haben, also bei 5 Unzen 50 Pfund – das entspricht einer 0,65mm Schnur bei 150 Gramm, hierzulande schwierig umzurechnen, aber Faustregel: besser niemals unter 0,60mm, besser noch 0,65mm gehen, bei schweren Bleien und schwierigen Bodenverhältnissen besser 0,70 oder 0,75mm.

Denn eine Schlagschnur hat noch eine andere Funktion: Da sie direkt vor dem Vorfach ist, ist sie es, die den meisten Bodenkontakt hat, beim Einkurbeln also direkt durch Muschelbänke oder über Steine gezogen wird; dünnere Schnüre sind da äußerst gefährdet. Dies ist auch der Hauptgrund, warum wir persönlich von geflochtenen Schlagschnüren abraten, Mono hat von Haus aus eine deutlich höhere Abriebfestigkeit, und eine zum Beispiel monofile 0,70mm Schlagschnur noch wesentlich mehr als eine potentiell ähnlich kräftige geflochtene 0,30mm Schnur.

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Nun gibt es noch drei Möglichkeiten der Schlagschnur; eine ist, komplette Schnur zu benutzen, sogenannte Taper Lines, das sind diese meist 220 Meter oftmals alle zehn Meter anders gefärbten Schnüre, bei denen die ersten 20 Meter sich verstärken auf knapp 0,60mm. Funktioniert prima, hat aber ein paar deutliche Nachteile: Erstens ist die Schnur meistens teuer, vor allem im Verhältnis zur Qualität; zweitens muss man beim Abriss alles austauschen oder eben gleich eine andere Schlagschnur vorknoten, und drittens ist sie anfangs nicht einfach, bündig aufzuspulen, vor allem bei Stationärrollen, die in der Regel deutlich mehr Schnur fassen als diese 220 Meter, und last not least sind die Schnüre, vor allem die Schlagschnüre meist zu dünn – siehe oben; 0,57mm reichen einfach für ‘echtes’ Brandungsangeln nicht.

Eine günstigere Alternative sind Taper Tips zum Vorknoten, also vorbereitete Schlagschnüre, die meist etwa 15 Meter lang sind und sich verjüngen von 0,20 bis 0,35 auf 0,57 bis 0,80mm; die häufigsten sind leider bis 0,57mm, also aus sicherheitstechnischer Sicht wirklich nicht zu empfehlen, aber ja, diverse Firmen haben ordentliche Stärken (in guter Qualität) mit stärkeren Keulen.

Die günstigste Variante ist sicherlich, einfach gleichbleibend starke Schnur zu fischen; da gibt es den allmählichen Übergang zur dünneren Hauptschnur nicht, weil die Schnur sich halt nicht verjüngt, aber dafür ist sie auf ganzer Länge widerstandsfähig im Wurf und auf dem Meeresgrund. Ja, der Schlagschnurknoten ist etwas größer als bei Taper Tips, aber das ist im Wurf gar kein Problem und beim Einholen selbst durch Kraut nicht so sehr, wie man glauben könnte – Kraut bleibt wenn dann am Knoten hängen, und das kann man dann schnell abzupfen oder -schütteln, alles eine Frage der Übung.

Dies gilt auch für den Knoten; wobei der tatsächlich wirklich simpel ist:

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Zunächst formt man in die Schlagschnur eine einfachen Hausfrauen- oder besser Achtknoten.

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Dann führt man die Hauptschnur durch die so entstandene Schlaufe und zieht den Knoten in der Schlagschnur fest.

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Dann wickelt man die Hauptschnur fünf bis sechs Mal um die Schlagschnur, formt eine Schlaufe und führt sie nun innerhalb dieser Schlaufe fünf bis sechs Mal um die Schlagschnur.

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Nun zieht man die Hauptschnur etwas stramm, damit den Knoten gleich auf der Schlagschnur zum Knoten schieben kann.

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Mit etwas Spucke anfeuchten und die Knoten zusammenschieben und festziehen.

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Jetzt noch die überstehenden Enden mit einer scharfen Schere oder auch einem Schnur- (oder Nagel-) knipser abschneiden, fertig.

Einfach, oder?

Gut ist, dass das Werfen mit durchgehender Schlagschnur absolut sicher ist (wenn die Schnur in Ordnung ist natürlich), und eine Spule dicker Schnur, auch hoher Qualität, ist immer günstiger als fünf Taper Tips.

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Rekorde reihenweise – der 6. Stoppelcup 2018

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(Weitere Bilder folgen asap)

Der Stoppelcup ging am 11. August 2018 bereits in die 6. Runde, und schon in vergangenen Zeiten erbrachte er viele Topergebnisse; so auch dieses Mal: Rekorde und persönliche Bestweiten reihenweise; aber eins nach dem anderen.

Bereits am Freitag reisten die ersten Teilnehmer an, so dass schon mal ein wenig Wiedersehen gefeiert werden musste, und das wurde auch ausgiebig getan, was zur Folge hatte, dass mindestens einer am kommenden Tag erst gegen Mittag anfangen konnte zu werfen; wir werden irgendwie alle nicht jünger.

Am Samstag dann war erst einmal Treffen auf dem Hof in Ostermade, bevor es auf das nur wenige Meter vor dem Dorf gelegene Feld ging, ein abgeerntetes Weizenfeld mit leichter Abwärtsneigung und herrlichem Panorama auf die Ostsee. Das Feld war schon vorbereitet, der Wind ein wenig von der Seite, aber schon frisch, beste Voraussetzungen. Noch war es auch trocken, leider zogen während des Tages immer mal wieder kleinere Schauer über uns hinweg, aber nichts, was das Werfen beeinflusst hätte.
Der Modus war einfach: Jeder konnte (natürlich unter Beachtung der Richtlinien bezüglich der Schnurstärke) sein Gewicht frei wählen und auch hin- und hertauschen, in die Wertung gingen die zwei weitesten Würfe des Tages ein.
Schon vormittags wurden gute Weiten geworfen, während des Tages aber frischte der Wind immer mehr auf bis zu einer guten vier, in Böen fünf bis sechs, und da wir ziemlich viele Würfe schafften wurden einige immer besser, die Bedingungen halfen zudem; einmal mussten wir ein klein wenig das Feld verschieben, weil der Wind sich nicht an die Vorhersagen hielt, um direkt aus Wind zu blasen, aber das war nur eine kurze Unterbrechung, nach zehn Minuten ging es weiter. Mit dem Wind kamen auch die Weiten: Neben einigen persönlichen Bestweiten – so schaffte Horst Engelland nach vielen Jahren emsigen Versuchens endlich, über 230 Meter zu werfen! – fielen auch ein paar Rekorde, allen voran der deutsche Rekord bei den Damen – Melanie Schneidereit warf sagenhafte 160,85 Meter mit 100 Gramm, eine Weite, die auch international auf allerhöchstem Niveau ist. Ebenfalls deutscher Rekord sind 234,16 Meter OTG sowie 214,05 Meter Stationärrolle OTG von mir, Lothar Schulz hält mit seinem PB von 216,23 Metern die Bestweite bei den Senioren Ü60, Horst mit 232,37 Meter den Rekord bei den ‘Opas’ Ü55 – und überhaupt war es ein so noch nie dagewesener Tag für das deutsche Werfen, noch nie zuvor haben an einem Tag sechs Werfer über 230 Meter geworfen! Allen Werfern, freilich vor allem denen, die Rekorde oder persönliche Bestweiten geworfen haben, einen ganz herzlichen Glückwunsch, und natürlich an Christoph Fischer für die weitesten Würfe des Tages und den Gesamtsieg!

Hier die Ergebnisse des Tages:

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Gegen halb sechs abends haben wir dann eine kleine Siegerehrung auf dem Hof vorgenommen – genau rechtzeitig, kurz darauf kam ein Regenschauer, der sich gewaschen hat! – und sind dann fast geschlossen ins lokale Restaurant Klinthuus marschiert für ein gemeinsames Abendessen und das eine oder andere Getränk bei anregenden Gesprächen – ein schöner Ausklang eines wirklich gelungenen und erfolgreichen Tages!

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Werfen für den guten Zweck – UKSF Invitation 2018

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Der britische Verband UKSF lädt alljährlich zu einem Turnier ein, bei dem Spenden für den guten Zweck gesammelt werden; die Erlöse gehen an das Hospiz, in dem Terry Carrol 2015 starb, sowie in Gedenken an Anne Howlett an die Breast Cancer Care, eine Organisation, die sich dem Kampf gegen den Brustkrebs widmet.
Ich bekam auch in diesem Jahr eine Einladung für mich und gerne auch liebe Mitstreiter, und so machten sich Sven Brehmer samt Lebensgefährtin Maj-Britt Johannsen, Kristian Pedersen und ich am Freitag, 29. Juni, gen Hoek van Holland auf, um uns am Wochenende 30. Juni und 1. Juli in Ipswich in Ostengland im friedlichen Wettstreit zu messen. Die Fahrt war tiefenentspannt, nur an der Fähre hatten wir mal wieder ein paar kleinere Herausforderungen zu meistern, die dazu führten, dass Sven und Maj-Britt erst eine Fähre später nehmen konnten, aber schlussendlich kamen wir alle wohlbehalten und entspannt in Ipswich an.

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Das Treffen und Wiedersehen einiger alter Bekannter auf dem Feld war unglaublich herzlich, und es ist ein tolles Gefühl, wenn man namentlich begrüßt wird – oder einem ein ‘Juhuu!’ entgegenschlägt, haben doch die Engländer mir den Spitznamen Oaken gegeben (das ist der bärtige Händler aus der Eiskönigin), und das ‘Juhuu’ kam auch während des ganzen Turniers aus so mancher Ecke, wenn ich mal vorbeiging.

Das Format war einfach: Am Samstag wurde die Terry Carrol Challenge geworfen, hier hatte jeder Werfer je drei Würfe mit 150, 125 und 100 Gramm, danach waren drei Würfe mit einem alternativen Wurfstil geplant, da wir aber während des Tages etwas getrödelt hatten wurde daraus nur einer.

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Ich selbst muss zugeben, noch nie so schlecht vorbereitet zu einem Turnier gefahren zu sein; seit dem Länderkampf hatte ich das Gerät nicht angefasst, aber immerhin stand es seitdem trocken in einer Ecke und ich wusste, wo es ist; geworfen hatte ich in diesem Jahr auch nur beim Länderkampf, davor zuletzt im vergangenen Herbst, denkbar schlechte Voraussetzungen, aber es is ja wie es is, nech?
Natürlich rächte sich das; auf den Rollen waren falsche Schnüre und teilweise Tüddel, bei den Würfen drehte ich nicht nur einmal die Magnetbremse zu anstatt auf, die Technik war… quasi nicht mehr vorhanden, nichts klappte. Hinzu kam, dass wir zwar bestes Wetter hatten (und einige, ich eingeschlossen, einen mächtigen Sonnenbrand bekamen), der Wind aber nicht nur sehr unstet war, so dass wir nur selten Wind von hinten hatten, meist eher von der Seite, und obendrein der Boden so hart, dass die Bleie nicht stecken blieben, viele hatten das Problem, dass die Bleie beim Einkurbeln ein ganzes Stück herangezogen wurden, man musste also ziemlich aufpassen. Ich selbst hatte zudem einige Abrisse oder traf das Feld nicht, was bei so wenigen Würfen schon doof ist.

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Dann kamen wir aber zum ‘alternativen Wurfstil’, wo jeder mit einem anderen Wurfstil als seinem sonst genutzten werfen musste, und das rettete mir die Haut; und wie! Ich entschied mich für einen klassischen Off the Ground (Ablegewurf), den ich sonst in vereinfachter Form nur beim Angeln nutze, und der ging ab! Mit zwei Metern weiter als meinem bis dato besten (oder wenigsten schlechten) Wurf hatte ich damit zudem den weitesten Wurf in dieser Disziplin, was mich in der Tageswertung von ganz weit hinten nach ganz schön weit vorne brachte.

Hier die Ergebnisse des Samstag:

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Abends dann traf sich der Großteil der Werfer in einem lokalen Pub, und die Party war schön und lang (das Essen allerdings gewöhnungsbedürftig; die Engländer schafften es, eine Kuh zweimal zu töten, einmal beim Schlachten, das zweite Mal beim Braten), die Gespräche wirklich fein.

Der Sonntag dann bot das Anne Howlett Memorial; Anne, Secretary des UKSF, starb vor wenigen Jahren an Brustkrebs, so dass dieses Event ihr zu Ehren Spenden für die Brustkrebsvorsorge generieren soll; deren Symbolfarbe ist traditionell pink, so dass an diesem Tag die meisten Werfer pink trugen.
Dieses Event ist ein Teamevent; hierzu hatte Organisator Andy Miller basierend auf den Ergebnisen des Samstag acht Mannschaften zu je vier Werfern zusammengestellt, und er hatte seine Hausaufgaben gemacht – die Ergebnisse lagen so dicht zusammen, dass teilweise jede Runde ein anderes Team vorne lag. Das Format war einfach: Jeder durfte frei zwischen den Gewichten, die am Vortag geworfen wurden, wählen, der weiteste Wurf zählte.

Die Bedingungen waren ähnlich wie am Vortag; interessant übrigens, dass Sonnenbrand schon weh tut, wenn nur die Sonne drauf scheint, aber es war herrlich. Einige waren etwas verkatert, aber selbst das tat weder den Weiten noch der Laune einen Abbruch. Überrascht von meiner Weite mit dem OTG warf ich heute ausschließlich abgelegt, und das klappt ja tatsächlich! Ich hatte keinen Wurf unter 200 Meter, mehrere über 210, zuletzt kam ich auf 228 Meter mit 125 Gramm, und mit dem letzten Wurf schaffte es meine Mannschaft auf den ersten Platz!

Die Ergebnisse vom Sonntag:

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Mit den Startgeldern und den Erlösen aus den beiden Verlosungen, zu denen auch wir Preise beigesteuert hatten, gingen an die beiden oben erwähnten Organisationen jeweils 725 Pfund an Spenden; ein tolles Ergebnis, das den Aufwand der Organisatoren und Werfer absolut gelohnt hat.

Nach dem Verabschieden fuhren wir in die Stadt, feierten erstmal uns selbst mit einem Pint am Hafen, ließen uns von ein paar Einheimischen ein wirklich tolles indisches Restaurant empfehlen (Falls mal jemand nach Ipswich kommt: unsere Empfehlung: das Dhaka, ein wirklich gutes Restaurant!), so dass wir zum Abschluss noch mal ein wirklich feines Fresschen hatten, bevor wir die Nacht auf der Fähre zurück von Harwich nach Hoek van Holland verbrachten und nach der Ankunft gegen acht Uhr von dort zwar müde, aber ebenso entspannt wie bei der Hinreise nach Hause fuhren.

Sven und Kristian waren von der tollen Organisation und der freundlichen Atmosphäre ebenso begeistert wie ich, und auch Maj-Britt fand es prima, sowohl auf der Wiese wie beim Shoppen in der Stadt.

Ein besonderer Dank an Andy Miller und seine Frau Vicky sowie an Steve Boyt und seine Frau Louise, die mal wieder ein großartiges Event auf die Beine gestellt haben; sowohl Ablauf des Turniers wie auch die Kameradschaft waren großartig und sollten als Vorbild für viele andere Veranstaltungen dienen!

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