Ein Kompromiss, oder das Beste aus zwei Welten?

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Die neue Cobra GT2 hat die Herzen britischer Angler im Sturm erobert. Alle Vorzüge der herkömmlichen Cobra , aber eben ’nur‘ zwei Teile – ist das eine Weiterentwicklung oder Werbegag?

Der erste Eindruck der zusammengesteckten GT2 ist der einer guten dreiteiligen Rute: sehr schlank, sehr leicht, sehr sehr straff. Erst beim Angeln und Werfen offenbart die GT2 den Unterschied. Durch die (mittige) Zweiteilung ist die Aktion deutlich harmonischer, zudem ist die Rute wesentlich kräftiger als ihre dreiteiligen Geschwister. Beringt für Stationärrolle, lässt sich die Rute auch mit Multirolle ‚oben‘ gut fischen und vor allem werfen – gehen die meisten anderen kontinentalen Ruten in die Knie, verträgt diese problemlos kraftvolle Würfe wie Off-the-Ground oder gar den Pendelwurf. Und dann merkt man die Power… deutlich mehr als die dreiteiligen Cobras, oder die meisten anderen solcher Ruten!

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Aber auch herkömmliche Würfe sind kein Problem; erfahrene Angler werden gut mit der GT2 klarkommen , Anfänger werden ihre Probleme haben.

Das Angeln mit der GT2 macht Spaß. Die Spitze, mit Glas eingespleißt, zeigt Bisse super an, der Rest der Rute ist sehr straff und geeignet auch für Wind und Wetter.

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Die technischen Daten sind übersichtlich:

4,20 lang, (echte) 100-200 Gramm Wurfgewicht, die komplette Ausstattung von den Alconite-Ringen bis zum verschiebbaren Rollenhalter ist echt Fuji – einfach top.

Und unser Urteil? Die Rute ist gut. Sie macht Spaß. Sie wirkt wie das Bindeglied zwischen herkömmlichen dreiteiligen und englischen zweiteiligen Ruten. Man muß einfach selbst probieren, ob man sie mag , aber sie könnte für viele, viele Angler genau das sein, was sie schon immer gesucht haben.

Wer diese Ruten mal testen möchte wende sich gerne an uns; hierzulande gibt es sie übrigens exklusiv bei uns zu kaufen. 😉