Conoflex EasyCast – einfach weit werfen

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Zziplex baut die vielleicht besten Wurfruten der Welt; Century die technisch perfektesten und wohl besten Allroundruten; und Conoflex… baut die vielleicht besten Angelruten, aber sicherlich die speziellsten Spezialruten (hier sei mal auf die CBM, die Chesil Beach Match, verwiesen, die eigens für einen bestimmten Strand entwickelt wurde…)

Die Conoflex EasyCast wurde eigentlich für solche Angler entwickelt, die entweder aus körperlichen oder technischen Gründen nicht allzu gut werfen können – ein Konzept, das in England einschlug wie eine Bombe, da sich dort Angler nicht zu schade sind, einzugestehen, dass man mit 60 nicht mehr werfen kann wie ein 20jähriger; hierzulande eher undenkbar.

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Ich selbst verliebte mich Anfang des Jahres in einen Blank; so etwas schlankes hatte ich lange nicht mehr gesehen, dennoch genug Kraft im Handteil, um weite Würfe zu erlauben. Als wir im Juni im Conoflex-Werk waren orderte ich gleich mal zwei Stück davon, die ich beim Anangeln kürzlich einweihte und zwei Tage später einmal für Spaß mit verschiedenen Gewichten warf. Auch Jan Hinz und Christoph Kuntze machen jeweils einen Probewurf, und der erste Eindruck: Wahnsinn! Die Rute wirft weiter und sanfter, als man ihr vom Erscheinungsbild her zutrauen würde, sie ist unheimlich leicht und schlank, und das Design… toll!

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Auch das Werfen auf der Wiese hat Spaß gemacht; die easyCast ist eine Angelrute, man wird also wohl keine 230 metermit ihr werfen können, aber sie wirft mit einer Leichtigkeit weit, die man bei vielen Ruten vermisst. Optimal sind sicherlich 120 bis 150 Gramm, aber auch 175 sind kein Problem, 200 mag sie sicher nicht, aber geht, und auch drunter, also 80 bis 100 Gramm, sind keine Herausforderung; dazu kann man pendeln, ablegen… eine echte leichte Allroundrute, ich bin begeistert! Sie hat leider bisher erst einen kleinen Dorsch an Land gebracht, aber die Bissanzeige ist herausragend; kurz: eine tolle Rute, mit der Angeln und Werfen einfach Spaß macht!

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Noch kurz die technischen Daten:
– Länge 3,80 Meter
– Wurfgewicht 100-200 Gramm, optimal 125-150
– zweiteilig, mit kurzem Hand- und langem Spitzenteil
– Fuji-BNLG-Ringe, Coaster-Rollenhalter (beim Multirollenmodell, Stationärrollenmodell möglich)

Hier mal zwei nette Videos, die die Aktion der Rute zeigen – man sieht deutlich, warum sie so leicht so weit wirft: Sie lädt sich auf und lädt sich noch weiter auf lädt sich ganz auf… und federt dann zurück wie ein Katapult!
http://www.youtube.com/watch?v=RJ3-LxKpASE
http://www.youtube.com/watch?v=lrM3_x6kbnk
http://www.youtube.com/watch?v=AR-Rg6z_ekc

Anangeln 2013 – eine kurze Nachlese

 

Das Anangeln 2013 am vergangenen Samstag, 5. Oktober, war fein; wir wissen zwar mittlerweile (und wussten das auch schon vorher), warum es Angeln und nicht Fischen heißt, aber das gehört auch mal dazu…
Nachdem es die ganze Woche lang auflandig gepustet hatte war es an diesem Samstag beinahe windstill und lauschig am Ostermader Strand; gegen fünf flogen die ersten Köder gen Horizont, oder besser gen Stellnetze, denn ein Fischer hatte offenbar frisch Netze von Sütel bis kurz vor Kraksdorf gestellt – mussten wir halt die Fische fangen, die schon auf ‚unserer‘ Seite des Netzes waren.
Wir waren acht Angler plus mein Nachbar, der es ein Stückchen weiter hoch mit Blinker versuchte; die Fischen waren nicht ganz so zahlreich erschienen, am Ende fünf maßige plus ein paar zu kleine, aber nett war es trotzdem. Den größten Fisch fing Achim, einen Dorsch von 44 Zentimetern, und sein Junior hatte damit mehr zu kämpfen als er!

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Anschließend brutzelte Jan uns noch ein paar Würstchen auf dem Grill und wir plauderten in lustiger Runde bis spät in die Nacht; also trotz nur sehr weniger Fische ein gelungener Saisonauftakt mit viel Spaß!

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Wir gehen angeln!

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Ein kleines Grüppchen schon beinahe nervöser Angler hat sich für kommenden Samstag, 5. Oktober, verabredet, um die Brandungsaison einzuläuten; wer sich dazu gesellen möchte sei willkommen, wir treffen uns um 16:00 Uhr auf meinem Hof in Ostermade, dann schauen wir wo es hingeht, nachdem wir seit gut einer Woche bereits heftigen Wind auf ‚meinen‘ Strand haben voraussichtlich dorthin (zudem ist es dort auch eher nicht so überlaufen).

Jan wird uns nebenbei begrillen, nach dem Angeln wollen wir gerne noch ein wenig gemütlich zusammensitzen, mal sehen, ob die Temperaturen das am Strand erlauben oder irgendwo geschützt vor der Witterung, das entscheiden wir spontan.

Derzeit angemeldet und bestätigt
– Jan Hinz
– Christoph Kuntze
– Steffen Schulz
– Lutz de Haan
– Henry Bäuml
– Henry Bäumls Chauffeur
– Mike Wulff
– Dirk Christiansen
– Achim Reck
– Adi Poes
– Karsten Jens
– …
(schon abgesagt: Frank Mittag, der feiert seinen Geburtstag lieber mit seiner Familie als mit uns…)

Schwierige Verhältnisse bei der Dänischen Meisterschaft 2013

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Der Dansk Surfcastingklub, das dänische Pendant zum DMV, mit dem wir uns auch alljährlich beim Länderkampf bewerfen, richtet neben den reinen Werfturnieren auch alljährlich die dänische Meisterschaft aus, eine Kombination aus zwei Durchgängen Brandungsangeln und einem Werfturnier; es gibt Einzelwertungen und natürlich einen Gesamtsieger, der sich dann dänischer Meister nennen darf.

Die diesjährige Veranstaltung fand am Wochenende 25.-27. September auf Falster statt; Unterkunft war dabei der Familiencampingplatz in Bregninge, geangelt wurde am Samstag, allerdings fingen die 15 Teilnehmer nur ganze drei maßige Fische – so dass die dänische Meisterschaft schon beinahe entschieden war, nach dem Platzziffernprinzip hatte der Sieger, Bent, einen, Ivar als Zweiter zwei und alle anderen 15 Punkte…

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Am Sonntag folgte die Werfkonkurrenz; die Bedingungen waren nur als schwierig zu bezeichnen, zudem das Feld zwar 500 Meter lang, aber nur etwa 150 breit war, es musste also mit Seitenwind im 90°-Winkel der Stärke fünf bis sechs geworfen werden, wie sich das auswirkt sahen wir zuletzt beim diesjährigen Länderkampf… Ich nahm selbst an der Werfkonkurrenz teil, und vor allem Bue Poulsen, Kristian Ö Pedersen und ich bewarfen uns heftig, mal hatte dieser, mal jener die Nase vorn, alles allerdings unter der 200-Meter-Marke. Am Ende dann allerdings war ich der einzige, der mit 202 Metern die magische Marke knackte, Bue kam auf 198, Kristian auf 196 Meter. Da ich als nicht-Däne allerdings nicht Meister werden darf bekam ich einen kleinen Pokal, die anderen belegten aber offiziell die ersten Plätze, auf dem dritten Tage Nielsen. Gesamt siegte Ivar vor Bent, dritter wurde somit Bue.

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Es war eine wirklich nette Veranstaltung; es kommt den Dänen zwar auch auf Leistung an, aber die Veranstaltungen sind immer nette Treffen mit viel Spaß und Gesprächen (und Getränken) bis tief in die Nacht – genau mein Ding!

Hier finden sich weitere Bilder und die Ergebnisse: http://surfcastingklub.dk/display.asp?id=622

Ach ja, und hier ein dänischer Bericht: http://sportsfiskeren.dk/dm-i-surfcasting-2013

Ich habe übrigens eine neue Rute, einen noch nicht mit Namen versehenen Prototypen, ausprobiert, eine seltsame, aber leicht zu beherrschende Rute, ich werde in nächster Zeit ein wenig damit herumspielen, mal sehen, was sie so hergibt.

Stoppelcup 2013 – schön wars!

Ein toller Tag ist vorbei – und es hat wirklich alles gestimmt! Aber eins nach dem anderen:

http://www.youtube.com/watch?v=5VI2bNK8aPo&feature=c4-overview&list=UU5du6j4qtsv6zWh8iYzMLEw (ein ganz herzlicher Dank an Helena, die sich die Nacht um die Ohren gehauen hat anstatt zu schlafen, um dieses Video zu basteln!)

Gegen zehn haben wir uns auf meinem Hof getroffen und die Sachen mit dem 6×4-Auto aufs Feld gefahren; die Jungs haben aufgebaut, ich musste nochmal kurz weg, und als ich wiederkam konnte es auch schon beinahe losgehen. Wie angekündigt war das Wetter herrlich, keine Wolke am Himmel und konstanter Ost- (also See-) Wind mit einer guten Stärke vier, vielleicht etwas mehr. Schnell erwies sich, dass der Wind den Weiten doch recht zuträglich war, die Stoppeln auf dem abgeernteten Weizenfeld kein größeres Problem, allerdings war freilich der Boden sehr hart und etwas uneben, so dass heute doch einige einen leichten Muskelkater in den Beinen verspüren.

feldleben helena christoph

Die meisten schafften neue persönliche Bestweiten; und gerade auf den vorderen Rängen wurde es spannend. Christoph näherte sich immer mehr der 240-Meter-Marke, als Jan plötzlich einen Wurf von über 256 Meter schaffte; Horst, Frank und ich rangelten uns um den dritten Platz mit fast jedem Wurf jenseits der 220 Meter. Und unser Küken Helena, 12 Jahre alt, warf das erste Mal unter Turnierbedingungen und erzielte großartige 92,40 Meter, eine Weite, die tatsächlich nicht jeder Erwachsene schafft (und böse Zungen behaupten, selbst ihr Vater musste kämpfen, um weiter zu kommen)!

results 

Anschließend bauten wir gemütlich das Feld ab, machten uns alle frisch und trafen uns dann ab halb sieben bei mir im Garten; Jan hatte reichlich Fleisch besorgt und zeigte, dass er weiß, wie man einen grill bedient, Achim hatte ja zwei Kästen Bier spendiert, Christoph auf seine tollen Weiten eine Flasche Asbach Uralt (oder war es Glenfiddich? 😉 )  spendiert, ich die Soft Drinks, und wir hatten einen tollen Abend im Garten, nebenbei mit ein wenig spielen an der Drillmaschine, ein paar Getränken, natürlich einer kleinen Siegerehrung… ein gelungener Abschluss für einen tollen Tag mit herausragenden Weiten!
Daher an dieser Stelle ein besonderer Glückwunsch an Jan, war dies doch der erste Wurf jenseits der 250 Meter auf deutschem Boden! Auch an Christoph, der an den 240 kratzte und jetzt, wie ich neuerdings auch, zu den ganz wenigen zählt, die schon über 230 in Deutschland geworfen haben! Aber auch allen anderen einen Glückwunsch, die neue Bestweiten aufgestellt haben, und an Helena – stark, weiter so!

garten jan grill christoph grill sonnenuntergang henry fisch sieger auch sieger

Eine kleine Geschichte am Rande zum Stoppelcup

anglerboard

In Absprache mit Jan habe ich heute die unten aufgeführte Einladung zum Stoppelcup, nur minimal angepasst, mit folgendem Wortlaut ins ‚Anglerboard‘ gepostet:

Es ist mir eine Freude, zum 1. Stoppelcup im Weitwerfen einzuladen; am kommenden Samstag, 24. August, sollen auf einem abgeernteten Feld Bleie möglichst weit weg geworfen werden. Anschließend gemeinsames Grillen in meinem Garten mit ‚Unterhaltungsprogramm‘. 

Ablauf:
– 10:00 Uhr Treffen auf meinem Hof in Ostermade und Fahrt zum Feld; wer später kommt muss direkt aufs Feld kommen, der Ort wird hier bekanntgegeben, notfalls ist telefonsiche Absprache nötig.
– 11:00 bis etwa 17:00 Uhr Werfen
– anschließend ‘Frischmachen’ (Möglichkeiten sind gegeben)
– ab etwa 18:30 / 19:00 Uhr Grillen in meinem Garten sowie Unterhaltungsprogramm.

Bleie werden gestellt, 100, 125, 150 und 175 Gramm sind da; jeder kann sich aussuchen, mit was er werfen möchte (unter Beachtung der international gültigen Schnurklassen), der weiteste Wurf zählt (ich gehe von erstmal etwa acht Würfen pro Werfer aus, aber das sehen wir dann). 

Kosten:
Fünf Euro. Hinzu kommen jeweils die Kosten für das Grillen, Jan Hinz besorgt Grillgut und gibt es zum Einkaufspreis weiter, ich besorge ausreichend Getränke und stelle sie ebenso gewinnfrei bereit.

Um Anmeldung wird gebeten, vor allem wegen der Futterplanung. Für Rückfragen stehe ich freilich immer zur Verfügung, und auch Besucher sind gerne willkommen, auch, um mal ausserhalb der Reihe zu werfen.

Soweit kein Problem, denke ich; nun kam nicht lange danach eine Mail vom Betreiber des Anglerboards, dem legendären Thomas Finkbeiner:

Sie haben im Forum Anglerboard.de eine Warnung erhalten. Grund:
————–
Unerwünschte Werbung/Schleichwerbung

Hallo Dirk, da Du Geld verlangst, zählt das bei uns als gewerblich und kann so nicht beworben werden.

Wir habens unsichtbar geschaltet.

Grüße Thomas
————–

Warnungen dienen als Erinnerung an die Forumregeln, welche Sie verstehen und einhalten sollten. 

Mit freundlichen Grüßen 

Anglerboard.de

Kein gesteigertes Problem; ich habe dem Herrn jetzt höflich mitgeteilt, dass es mir endgültig reicht (einige weitere putzige Geschichten von geistigen Entgleisungen und Eskapaden des oben genannten Herrn kann ich gerne mal am Lagerfeuer erzählen) und sorge gerade dafür, dass mein Anglerboard-Account endgültig gelöscht wird – das allerdings scheint tatsächlich beinahe reibungslos zu funktionieren, selbst zu so später Stunde.

 

1. Stoppelcup 2013 am 24.08.

Stoppeln__Stoppelfeld__Feld__Getreide__Landwirtschaft__Ernte__Landschaft
Es ist mir eine Freude, zum 1. Stoppelcup einzuladen; am kommenden Samstag, 24. August, sollen auf einem abgeernteten Feld Bleie möglichst weit weg geworfen werden. Anschließend gemeinsames Grillen in meinem Garten mit Unterhaltungsprogramm.

Ablauf:
– 10:00 Uhr Treffen auf meinem Hof und Fahrt zum Feld; wer später kommt muss direkt aufs Feld kommen, der Ort wird hier bekanntgegeben, notfalls ist telefonsiche Absprache nötig.
– 11:00 bis etwa 17:00 Uhr Werfen
– anschließend ‚Frischmachen‘ (Möglichkeiten sind gegeben)
– ab etwa 18:30 / 19:00 Uhr Grillen in meinem Garten sowie Unterhaltungsprogramm.

Bleie werden gestellt; jeder kann sich aussuchen, mit was er werfen möchte, der weiteste Wurf zählt (ich gehe von erstmal etwa acht Würfen aus, aber das sehen wir dann).

Kosten:
Für Jugendliche und Mitglieder des Baltic Surfcasting Club kostenfrei, ansonsten fünf Euro. Hinzu kommen jeweils die Kosten für das Grillen, Jan besorgt Grillgut und gibt es zum Einkaufspreis weiter, ich besorge ausreichend Getränke und stelle sie ebenso gewinnfrei bereit.

Fast jeder ist willkommen; um Anmeldung wird gebeten, vor allem wegen der Futterplanung. Auch stehen in begrenzter Zahl Schlafplätze zur Verfügung, auch da wird um Anmeldung gebeten, um das koordinieren zu können.

Teilnehmer bislang:
– Jan Hinz
– Frank Mittag
– Steffen Schulz
– Mike Wulff
– Henry Bäuml
– Helena Höper
– Dirk Christiansen
– Achim Reck
– Christoph Kuntze
– Harald Höper (zumindest zum Grillen)
– Horst Engelland
– Karl Dettmar
… wo ist eigentlich Lothar?