Regeländerungen ab 2013

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Die FIPS/M hat ein paar Änderungen an ihrem Reglement vorgenommen; demzufolge tritt folgendes ab 2012 in Kraft:

– Die Stärke der Schlagschnüre wurde aufgrund der qualitativen Verbesserung der Schnüre verringert; bei den beiden leichten Bleien wird nun anstatt 0,70mm nur noch 0,65mm als Mindestdurchmesser vorgeschrieben, bei den dicken anstatt 0,80mm jetzt 0,75mm.

– Die Reihenfolge der zu werfenden Bleie bei internationalen Turnieren ist jetzt umgekehrt zu früher, man beginnt mit dem schwersten und endet mit dem leichtesten Blei; inwieweit wir das bei kleineren Events umsetzen ist freilich unsere Sache, bei offiziellen wie dem Länderkampf ist es quasi zwingend.

Zudem müssen auch wir uns langsam auf international gültige Maße einstellen, vor allem vor dem Hintergrund, dass die Fusion der beiden Dachverbände offenbar vor der Unterzeichnung steht und wir vielleicht neue Werfer bekommen, aber sicherlich auch zur Diskussion stehen werden; das Messsystem ist zum Glück über jeden Zweifel erhaben, jetzt müssen auch wir unsere Schnurstärken anpassen, daher heißt es schon bei Kong, und für uns national ab der ersten Quali 2013:
– bei 100 Gramm Hauptschnur mindestens 0,25mm, Schlagschnur mindestens 0,65mm
– bei 125 Gramm Hauptschnur mindestens 0,28mm, Schlagschnur mindestens 0,65mm
– bei 150 Gramm Hauptschnur mindestens 0,31mm, Schlagschnur mindestens 0,75mm
– bei 175 Gramm Hauptschnur mindestens 0,35mm, Schlagschnur mindestens 0,75mm

… stellt irgendwas davon eine Herausforderung dar, ist irgendwas unklar oder muss besprochen werden?

Das Urgestein nullt!

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Zum Geburtstag viel Glück,
zum Geburtstag viel Glück,
zum Geburtstag, zum Geburtstag, zum Geburtstag viel Glück!

Unser Zapfer, Steffen Schulz, wird heute 40 Jahre alt und gehört damit offiziell zum alten Eisen – ganz herzlichen Glückwunsch und alles Gute!

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Impressionen und News von der WM in Griechenland

resultatsfinals.pdf 

Ein paar Impressionen…:

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Ergebnisse vom ersten Tag mit 175 Gramm:

Einzel: 175-einzel.pdf
Teamwertung: 175-team.pdf

Ergebnisse vom zweiten Tag mit 150 Gramm:

Einzel: 150-einzel.pdf
Teamwertung: 150-team.pdf

Ergebnisse vom dritten Tag mit 125 Gramm:

Einzel: 125-einzel.pdf
Teamwertung: 125-team.pdf

Ergebnisse vom letzten Tag mit 100 Gramm:

Einzel: 100-einzel.pdf
Teamwertung: 100-team.pdf
Daraus ergeben sich folgende Endresultate:

Einzel gesamt: gesamt-einzel.pdf
Teamwertung gesamt: gesamt-team.pdf

Ergebnisse der Deutschen Meisterschaft 2012

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Moin moin zusammen,

 ich bitte um Entschuldigung für die Verzögerung, ich kam heute erst nach Hause und somit dazu, die Ergebnisse der Veranstaltung abzutippen, aber schon einmal an dieser Stelle eine kurze Bewertung:

– das neue Messsystem mit dem Netz funktioniert, und zwar prima; Frank Mittag bastelt gerade daran, dass wir einfacher einkurbeln können und ein paar wenige Abläufe müssen noch optimiert werden, aber sonst ist alles schon sehr ordentlich.

– Tatsächlich hat sich gezeigt, dass das System, alle vier Gewichte anzubieten, aber pro Werfer nur drei in die Wertung zu bringen, sich bewährt – es gibt mehr Gewinner, es wird enger, weil jeder sein Lieblingsgewicht werfen kann und ungeliebte auslassen… auch hier gibt es noch ein paar kleine Dinge, die man verbessern kann, aber sonst schon recht vielversprechend.

Wir haben drei verschiedene Deutsche Meister in den Einzeldisziplinen, ganz herzlichen Glückwunsch dazu; und auch Glückwunsch den Gesamtsiegern, allen voran natürlich Fietzer, der mit zwei ersten und einem dritten Platz Deutscher Meister 2012 im Distanzwerfen wurde, vor Frank Mittag und Veit Nagorsen – super Jungs, klasse!

Eine besondere Erwähnung soll Henry finden, der nicht nur wieder einmal sehr unterstützt hat, danke vielmals dafür, sondern auch seine persönliche Bestweite auf 207,87 Meter verbessert – stark, weiter so!

ergebnisse-dm-2012.pdf

Alles neu bei der Deutschen Meisterschaft

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Am Sonntag, 26.08.2012, halten wir unsere diesjährige Deutsche Meisterschaft auf dem Nordmarksportfeld in Kiel ab; diesmal mit einigen Änderungen sowohl bei der Wertung wie auch beim Ablauf, daher hier einmal die Neuerungen aufgelistet:

 – Treffen ist wie üblich gegen neun, danach Aufbau; erstmals bauen wir nicht Stahlseile auf, sondern ein Kunststoffnetz nach englischem Vorbild mit 250 Meter langen Bahnen für außen links, Mitte, außen rechts sowie quer gespannten Seilen auf 180, 200, 220 und 240 Metern; dadurch entfällt auch das Nutzen der lustigen orangen Schildchen und jeder Wurf kann sofort gemessen werden.

– Wir werfen je nach Teilnehmerzahl fünf bis sechs Würfe je Gewichtsklasse, wobei sich jeder drei Gewichte aussuchen kann, diese VOR Beginn bekannt gibt, geworfen wird in aufsteigender Reihenfolge unter Beachtung der gültigen Schnurklassen, also 28er Haupt- und 70er Schlagschnur für 100 und 125 Gramm, 35er Haupt- und 80er Schlagschnur für die 150 und 175 Gramm.

– Es gibt Preise (Pokale) für die ersten drei Plätze je Gewichtsklasse, zudem Pokale für die ersten drei Plätze gesamt.

– Nach dem Werfen gibt es noch was zu essen, je nach Wetter macht Janne eine Futterpfanne fertig oder wir grillen; wer mag kann dazu einen kleinen Beitrag in ein Schweinchen werfen, aber potentiell ist das Essen im Startgeld mit drin, da ich beim letzten Grünkohl-Cup einen Gutschein von Dinos Kochservice gewonnen habe!

Was hab ich grad vergessen, wer ist dabei, wer nicht? Ich gehe mal aus von:

1. Fietzer bestätigt
2. Janne bestätigt
3. Christoph Kunze bestätigt
4. Horst zu 99,9% bestätigt
5. Lothar bestätigt
6. Mike bestätigt
7. Henry bestätigt
8. Steffen bestätigt
10. Meiko bestätigt
11. Frank bestätigt
12. Tom?
13. Jörg wohl nicht
14. Veit bestätigt
15. Stephan?
16. Dirk muss ja
17. Mario?
18. Achim eventuell
19. Philipp?
20. Marco?
(derzeit 11 bestätigt, einer so gut wie)

Sven aus Brehmen wird wohl nicht da sein, Jörg auch nicht, wie sieht es bei den anderen aus? Sagt doch mal bescheid, und auch, ob Ihr zum Essen noch da sein; und wer meint, einen ausgeben zu wollen, darf das gerne tun 😉

Einfach. Gut. Einfach gut.

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Die neuen und lang ersehnten MM3 Tourno-Modelle von Akios sind eingetroffen – die ersten eigens für Turnierwerfer gebauten Rollen, von Haus aus mit einteiligem Rahmen, Single-Mag-Bremse, kleiner Kurbel, … und es liegt neben den normalen Stahlkugellagern sogar noch ein Paar ABEC-7-Lager dabei!

Der erste Eindruck ist klasse, wirklich: stabil, schnell, obendrein bildschön, einfach tolle Rollen; dieser Tage machen Frank und ich mal die ersten fertig (Kugellager reinigen, obgleich das eigentlich nicht nötig ist; sie sind zwar gefettet, laufen aber dennoch schon schön schnell, und dann Schnur drauf und los) und werden sie ausgiebig testen, aber da ja schon die normalen Shuttles gezeigt haben, dass sie einfach klasse laufen, sind wir von diesen hier jetzt schon absolut überzeugt. Impressionen und erste Testergebnisse folgen, aber schon die ersten Turnierresultate aus England zeigen, dass die Rollen nicht ganz so schlecht sein können…

Der reguläre Shop-Preis liegt bei jeweils 279,- Euro, egal welche Größe (555, 656 oder 666); die aktiven Werfer bekommen die Rollen freilich wieder zum Einkaufspreis… 

Nabucco auf der Freilichtbühne

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Alle Jahre wieder wird der Schlosspark des Eutiner Schlosses zur Opernbühne, und trotz bereits mehrfacher unschöner Wettererlebnisse warn wir auch in diesem Jahr wieder da, um uns Verdis Nabucco anzuschauen; um es kurz zu machen, Open Air-Oper ist etwas ganz besonderes!

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Hier eine ganz, ganz kurze Zusammenfassung des Inhaltes:
Nabucco belagert mit seinen Truppen Jerusalem. Die bedrohten Juden glauben, mit Fenema, der Tochter Nabuccos, eine Geisel in der Hand zu haben. Doch zu spät – schon dringen die Feinde in den Tempel Salomons ein. Fenema wird von Ismael gerettet, der ihr sein Leben verdankt.Sie kehrt zu ihrem Vater Nabucco zurück.
Kurz darauf wird Fenema Herrscherin von Babylon. Ihre Schwester Abigail will jedoch die Macht für sich allein. Sie verbreitet das Gerücht, daß Nabucco tot sei und entreißt der Schwester die Krone. In dem Moment taucht Nabucco auf.Er verlangt nun seinerseits, daß er als Herrscher und – mehr noch – als Gott angebetet wird. Die himmlische Strafe für diese Gotteslästerung erfolgt sofort: Nabucco verliert den Verstand. Abigail wird nun doch Königin.
Fenema schwört ihrem alten Glauben ab und bekennt sich zum Judentum. Da läßt sie ihre Schwester Abigail mit anderen Hebräern gefangennehmen. Abigail besorgt sich auf krummen Wegen das Siegel ihres Vaters Nabucco und erläßt das Todesurteil für Fenema. Als Nabucco erkennt, daß er durch diesen Betrug das Todesurteil für sein eigenes Kind unterzeichnet hat, will er die Hinrichtung verhindern.
Daraufhin läßt Abigail auch ihn einsperren.
In seiner Verzweiflung wendet sich Nabucco Jehova, dem Gott der Juden zu und fleht ihn um Rettung an. Da wird er von seinem Wahnsinn geheilt. Er ergreift ein Schwert und eilt, seine Tocher Fenema zu retten. Als er auf dem Hinrichtungsplatz eintrifft, stürzen alle Götzenbilder zusammen und begraben Abigail unter sich. Nabucco ist wieder König. Er befreit die Juden. Fenema heiratet ihren einstigen Retter Ismael.

Unmittelbar nach der Paue setzte leider Regen ein, so dass eine weitere Zwangspause eingelegt werden musste; beim anschließenden Duett Abigails mit Nabucco begann es wieder zu regnen, so dass den beiden kurzerhand Regencapes auf die Bühne gebracht wurden, bevor wieder eine Pause eingelegt werden musste (die ich übrigens nutzte, um einiges an Wein, von Melle Blanc de Blancs, zu verkosten; sehr fein!); danach aber kam der Gefangenenchor, den wohl jeder kennt, gesungen mitten im Publikum – und weil die Pausen so lang waren und jeder so gespannt gerade auf diesen vielleicht berühmtesten Gesang der Operngeschichte, wurde er kurzerhand zweimal gesungen!
Die Aufführung wurde dann trocken zu Ende gebracht, und der Applaus zeigte, dass auch Oper im Regen toll sein kann!

Fazit: Es war nass, aber mal wieder ein wirklich besonderes Erlebnis!

Vorschlag für neuen Modus bei der deutschen Meisterschaft

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Moin Jungs,

mir kam die Tage die Idee, den Modus bei der Deutschen minimal zu verändern, und zwar:

– alle vier Gewichte werden ‚angeboten‘ und für jedes gibt es einen kleinen Pokal zu gewinnen, sprich einen Titel mit 100 Gramm, einen mit 125, einen mit 150, einen mit 175;

– dazu gibt es die Gesamtwertung, ich schlage vor Indexwertung, sprich mit Platzziffern, das macht es bei den vorderen Plätzen vielleicht spannender, aber hier mein Vorschlag: Jeder wirft nur drei Gewichte, Anzahl der Würfe je nach Anzahl der Teilnehmer (voraussichtlich sechs pro Gewicht), und die Platzierungen dieser drei Gewichte gehen in die Wertung ein; somit kann ein Werfer maximal vier erste Plätze belegen (oder zweite oder… naja, Ihr findet es heraus), und es gibt ganz sicher mindestens einen weiteren jeweils, sprich wenn zum Beispiel Horst einen guten Tag hat und jeweils den ersten Platz mit 125, 150 und 175 Gramm belegt, wird er ganz sicher gesamt deutscher Meister, aber da er die 100 Gramm nicht in die Wertung bringt, die ich gewinne, bin ich daneben Sieger mit 100 Gramm und kriege auch noch ein Pokälchen. Ich nehme an, für die Gesamtplatzierung ändert das so gut wie nichts, nur haben wir halt garantiert mehr Werfer, die in die Wertungsränge kommen.

Sagt doch bitte mal, was Ihr dazu meint, was dagegen spricht, was ich vergessen oder übersehen habe…