Die richtige Einstellung!

CCE06062013_00001

Ein Casting-Gedicht

Du musst das Blei spüren,
Du musst die Rute mit deinen Armen führen.
Wenn das Blei auf dem Boden aufprallt,
Wird von dir aus rumgeprahlt;
Los! Jetzt gib schon zu,
Ich bin im Casting besser als du!
 
Ich liebe Casting bis in die Ewigkeit,
Mein Highscore ist, wie du weißt, unendlich weit!
Versuch nicht mal mich einmal zu toppen,
denn dann wirst du eh nur floppen!
 
Casting bedeutet mir mehr als du,
Leg deine Rute einfach zur Ruh‘!
Denn du wirst ja immer fallen,
und irgendwann am Tabellenende aufprallen!
Und will man dich dann oben sehen,
muss man eben die Tabelle drehen!
                                                     (Helena Höper)
 
 
(Bild und Gedicht eingesandt von Helena Höper, die, wie unschwer zu lesen ist, vom Casting-Virus infiziert ist; sie wirft derzeit mit Century Big Bertha Spod-Rute und Daiwa Whisker SS8000-Rolle, und mit etwas Übung wird sie vielleicht noch in diesem Jahr die 100-Meter-Marke knacken; nicht schlecht für eine Zwölfjährige, oder?)
 
Ganz herzlichen Dank, Helena – sehr cool!

014Moin,Moin.
Da sind wir (6 Personen)wieder.10 Tage sind leider viel zu schnell vorbei gegangen.Wir waren auf der Insel Tysnes in Vage ca. 30 km südlich von Bergen am Björnafjord.Die Anfahrt war problemlos über Hirtshals nach Kristiansand mit der Abendfähre von Color Line,so das wir um Mitternacht in Norwegen waren und am Anreisetag das Haus um 9 Uhr morgens beziehen konnten.Dann schnell das Gepäck verstaut und ab auf den Fjord.Die erste Ausfahrt zeigte schnell daß wohl ausreichend Fische da sein mussten,wir fingen in nur 2 Stunden 64 Köhler von guten Größen.Die nächsten 2 Tage war der Hunger auf Köhler noch nicht gestillt und so hatten wir am 4 Tag die Truhe voll.Jetzt haben wir es auf Leng abgesehen,aber das klappte nicht gleich so gut.Nur kleine leng und Lumb kahmen an die Oberfläche.Dann aber als hätte jemand den schalter umgelegt bissen auch die besseren Leng,nicht die Riesen aber immerhin.Wir fingen ausserdem noch Rotbarsch,Flügelbutt,Pollack,Schellfisch und ein paar schön gefärbte Tangdorsche.Direkt vor unserem Haus fingen wir Lippfische auf Sicht.Und sogar ein großer Hummer wohnte gleich vor unserer Haustür am Bootssteg.Das Vermieter Ehepaar Soreide war super nett und hat uns mit Kuchen versorgt und immer Hilfsbereit wenn wir irgentwas brauchten.Das Wetter hat auch super mitgespielt von 10 Tagen waren 8 mit super Sonnenschein.Alles in allem war das ein total gelungener Urlaub.Jetzt freuen wir uns schon auf das nächste mal auf Tysnes.Bis dahin euer Mike002305036284129164

Das Auge wirft mit, die zweite…

P1100150

Das Gerät darf ja auch bisweilen nett aussehen; dieses kleine Schätzchen begann als ganz herkömmliche Akios Tourno 555; sie bekam jetzt die mitgelieferten Keramiklager eingebastelt, dazu einen der neuen, farblich passenden Akios-Rahmen anstatt des schwarzen, und um es abzurunden noch eine japanische Abu Garcia-Kurbel mit Carbon-Look und kugelgelagerten Knäufen – jetzt gerade ordere ich ein wenig rote Sakuma-Schnur in der entsprechenden Stärke, dann soll dieses Schmuckstücklein meine 125-Gramm-Rolle werden, farblich passend zu den roten Bindungen der Ringe auf meiner Wurfrute.

Jetzt muss nur noch der Werfer damit umgehen können…

P1100153

Des Surfcasters neue Kleider, Teil 2 (nicht käuflich)

 

logo bsc

Es hat ein wenig gedauert, aber die erste ‚Kollektion‘ Poloshirts für den Baltic Surfcasting Club ist eingetroffen, für jeden ein schwarzes und ein weißes Poloshirt in Top-Qualität, jeweils mit dem Clublogo auf dem Ärmel sowie dem Namen auf der Brust, und es hat sich meines Erachtens ausgezahlt, eine etwas größere Firma anzuheuern, sowohl die Textil- wie auch die Stickqualität ist hervorragend!

DC2

In Bälde wollen wir uns also treffen, uns hübsch anziehen und dann mal weiterschauen!

OB-Pokal 2013 – Um Anmeldung wird gebeten!

gaschke

Am 16. Juni findet der diesjährige Oberbürgermeisterpokal der Stadt Kiel statt (der korrekterweise übrigens Oberbürgermeister der Stadt Kiel-Pokal heißen müsste); Horst hat sich erfreulicherweise bereit erklärt, die Organisation zu übernehmen, die organisatorischen Dinge stehen im Beitrag weiter unten im Blog, wer Fragen hat frage einfach.
Nun tut sich die Schwierigkeit auf, dass wir bislang mit Horst sechs Anmeldungen haben, dabei eine Jugendliche (die beim ersten Mal werfen mit offiziellen Schnurdurchmessern und 75 Gramm auf stattliche 71 Meter kam und nun Blut geleckt hat!); verständlicherweise aber kann Horst nicht ordentlich planen, wenn er keine Anmeldungen bekommt, da er sich auch um Fleischpreise etc. bemüht, sollten keine weiteren Anmeldungen kommen wird der Termin gekippt und einfach wieder ein freies Training angeboten, also: Meldungen bitte bis zum Montag, 10. Juni, mittags hier reinschreiben oder direkt an Horst, SONST KANN DIE VERANSTALTUNG AUS ORGANISATORISCHEN GRÜNDEN NICHT STATTFINDEN!!!

Bislang haben sich angemeldet:
– Horst
– Marco
– Henry
– Mike
– Harald Höper
– Helena Höper (Jugendliche; Jan versucht gerade, ob er über Frank Marotzki an turniergerechte 50- und 75-Gramm-Bleie herankommt)
– Lothar

Bereits abgesagt haben:
– Jan
– Dirk
– Christoph Kuntze
– Frank
– Achim

siegerklein

Des Surfcasters neue Kleider, Teil 1

Einige werden im Netz schon mal über diese hübschen Klamotten gestolpert sein, jetzt habe ich mir auch einen Händerlaccount von den coolen Jungs aus Rom geordert, und heute kam das erste größere Paket an mit Absender ‚Hotspot design‘ – und ich bin hin und weg! Tolle Qualität, geiles Design, was will man mehr? Und auch Surfcaster können endlich standesgemäß und cool aussehen! Polo und Sweatjacke in den Größen M bis XXL, die Beaniemütze ist Einheitsgröße.

Zunächst einmal haben wir eine Sweatjacke mti Kapuze, Shoppreis 57,50€, für Distanzwerfer 47,50€.

sweat

Dann haben wir ein Poloshirt, regulär 34,-€, für Schmeißer 27,-€.

polo

Und mein persönlicher Favorit, die Beanie-Mütze, normal 15,-€, Werferpreis 11,-.

beanie

Voll gut, oder? In nicht allzu ferner Zukunft kommen dann noch eine ‚richtige‘ Jacke und eine Stoffhose dazu, Bericht folgt freilich sofort hier, wenn das Zeugs da ist!
Wer etwas haben möchte wende sich an mich!

200. Geburtstag von Richard Wagner

RichardWagner

Wie einige wissen, bin ich bekennender Operngänger; eines der schönsten Geschenke, die ich mir je selbst gemacht habe, war vor gut zwei Jahren der Besuch aller vier Opern des berühmten Ring des Nibelungen von Richard Wagner am Theater Lübeck, eine, wie sich Kenner und Interessierte einig sind, großartige Inszenierung in einem wundervollen Haus.

2010_Kultur_wagnermann_logo_4c_82ad9a1a14

Heute jährt sich zum 200. Mal Wagners Geburtstag, für mich Grund genug, einmal kurz an einen der herausragenden deutschen Komponisten zu erinnern, denn auch Nicht-Opernliebhaber kennen sicherlich einiges von ihm, die meisten zumindest den ‚Ritt der Walküren‘ aus dem Film ‚Apocalypse Now‘ – auch heute noch verleiht Wagners Musik Filmen Seele und eine Atmosphäre, als wäre die Musik eigens dafür kompaniert worden.
Es würde hier zu weit führen, sich tiefergehend mit Wagner auseinanderzusetzen; sowohl Werk wie Bedeutung sind allzu umfassend, gerade an der Deutung des Werkes sind schon viele gescheitert, und ich persönlich versuche mich auch gar nicht erst daran – ich versuche einfach nur, Wagners Musik frei vom Versuch allzu tiefer Deutung zu genießen, eine Empfehlung, die ich nur jedem ans Herz legen kann. Darum steht auf meinem Programm auch noch, in ein paar Jahren einmal eine Oper auf dem legendären Grünen Hügel in Bayreuth zu erleben – man muss ja auch Ziele haben fürs Leben.

Richard Wagner starb am 13. Februar 1883, kurz vor seinem 70. Geburtstag, in Venedig.

Viel Sommer, viel Sonne, viel Fisch – der 1. Internationale Grauvell-Cup in Polen

Wir sind zurück aus Polen!

Ein kurzer Vorabbericht (ein ausführlicherer folgt freilich, mindestens im kommenden Surfcasting-Magazin):
Am Donnerstag, 16. Mai, machten wir uns zu viert (Andreas Burkhardt, Jan Hinz, Frank Mittag und ich) mit zwei Autos auf nach Wladyslawowo in Ostpolen in der Nähe von Danzig; beinahe 800 Kilometer Fahrt, aber gar nicht schlimm, weil die Fahrt total entspannt war und die ersten Eindrücke von Polen großartig. Und auch das Wetter spielte mit, es war deutlich wärmer als in Deutschland, sehr angenehm!
Vor Ort checkten wir in die Villa Pomorzanka ein, ein komplett auf Angler eingestelltes Hotel, und tranken erstmal ein erstes polnisches Bier mit Robert und Isabella Weimann, den Ausrichtern.

Am Freitag hieß es erstmal ausschlafen, danach runter in den Hafen, polnische Ostseeluft schnuppern, und auch dort sah man, dass alles auf Angeln und Fischen ausgerichtet ist.
Mittags war die offizielle Begrüßung, danach gemeinsames Mittagessen, danach eine Stunde fahrt zu einem Strand auf der Halbinsel Hel; dort fischten wir von 18 bis 23 Uhr, und es gab sogar Fisch! Knapp 30 Angler fingen 83 maßige Butt, zudem viele untermaßige; für Dorsche ist es zu wenig salzig, die kommen erst im Herbst mit den Herbststürmen, wenn salziges Wasser nach Osten gedrückt wird, und für die zahlreichen Süßwasserfische wie Brassen war es noch zu kalt, aber auch Butt können nett sein.
Nachts gab es dann noch ein spätes Abendessen und ein paar Getränke in lockerer Runde – ein paar Polen sprechen deutsch oder englisch, alle anderen ‚Zeichensprache‘, und die klappt mit fortschreitender Stunde immer besser (vielleicht liegt es auch an passenden Getränken).

P1090725 P1090741 P1090767 P1090911

Am Samstagvormittag fuhren wir zu einem Strand nur fünf Minuten vom Hotel entfernt und warfen ein wenig, zunächst probeweise ins Wasser, dann entlang dem Strand mit Maßband und allem, und da zeigte sich, wie schwierig das Werfen gegen den Wind und geradeaus ist; einige Polen warfen durchaus sehr gut bis jenseits der 160 Meter, da ist mehr drin, also deutet sich da vielleicht mal ein neuer Länderkampf an?

P1090778 P1090844 P1090875

Danach gab es wieder gemeinsames Mittagessen, bevor wir zu dem Strand aufbrachen, an dem wir vormittags geworfen hatten; dort fischten wir beinahe wie in Deutschland in den Buhnen, immer zwei Angler pro Buhne, und es gab wirklich Fisch! Diesmal fingen wir über 120 Fische, alles Butt bis 42cm, und somit fingen wir mit 30 Anglern an zwei Tagen mehr als der polnische Verband mit doppelt so vielen Anglern in fünf Jahren zusammen! Einziges Ärgernis an diesem Abend war der Regenschauer, der uns zwischenzeitlich heimsuchte, und die anschließende Mückenplage, aber der Regen kam zum Glück zur besten Beißzeit, so dass kaum Zeit war, nass zu werden, weil man so mit Fischefangen beschäftigt war!

P1090927

Nachts dann gab es wieder ein gemeinsames Abendessen, diesmal in ‚gehobenem Rahmen‘ im dekorierten Kellerraum mit Büffet und Braten und vielen Getränken und Gesprächen, ganz große Klasse!

Am Sonntagmorgen dann die Siegerehrung; in der Mannschaftswertung siegte eine polnische Mannschaft vor den drei Werfern des Baltic Surfcasting Club (Jan, Frank und ich) vor den drei DMV-Anglern Andreas, Christian Blanke und Jens Hapke; in der Einzelwertung siegte ein Pole vor Christian und Jens, das Werfen gewann Jan vor zwei Polen. Es gab Pokale und Medaillen und viele viele Grauvell-Sachpreise, ganz große Klasse!

P1100087 P1100129 P1100132

Die Rückreise war wieder sehr entspannt; die Fahrt durch Polen ist fast durchgehend auf Landstraßen, aber dennoch sehr entspannt, obwohl den meisten Polen Geschwindigkeitsbegrenzungen eher egal sind.

Kurzes Fazit: Der erste Grauvell-Cup war eine rundherum gelungene Veranstaltung; wir haben nette Leute kennengelernt, hatten viel Spaß sowohl mit Deutschen wie mit Polen, tolle Eindrücke von einem schönen Land, die Organisation war klasse, Unterkunft und Futter prima… hat sich absolut gelohnt, hoffentlich wird das Brandungsangeln in Polen dadurch bekannter, denn es steckt dort noch ziemlich in den Kinderschuhen. Der nächste Grauvell-Cup soll am 16.-18. Mai 2014 stattfinden – und es ist absolut wert, darüber nachzudenken, wieder hinzufahren!

Ein ganz herzlicher Dank an dieser Stelle schon einmal an Janusz, Robert und Isabella – habt Ihr großartig gemacht, vielen Dank!