Schon bevor der Länderkampf losging gab es Herausforderungen – es gab eine weitere Anmeldung für ‚ein Kinder-Kleinfeld-Fußballspiel‘ auf dem Norder, was gar kein Problem dargestellt hätte; was allerdings aufgebaut wurde waren vier (!) Felder für gut 100 erwachsene Spieler nebst Betreuung und Unterhaltung, und das schränkte natürlich deutlich ein, wird aber auch noch mit der Stadt geklärt werden.
Trotzdem war die Stimmung ungetrübt; gegen späten Nachmittag bezogen die meisten das wirklich nette und obendrein perfekt gelegene Hotel, wir tranken ein Begrüßungskaltgetränk, bevor wir ins Posthorn, nur gut 100 Meter hinter dem Hotel gelegen, gingen und gemeinsam zu Abend aßen und noch lange saßen und plauderten.
Nach dem Frühstück zogen wir am Samstag aufs Feld; wegen der genannten Einschränkung mussten wir mit Seitenwind werfen, was natürlich suboptimal ist, aber da die Bedingungen für alle gleich sind – so what. Wir warfen in der jetzt offiziellen ‚umgekehrten‘ Reihenfolge, also bei 175 Gramm angefangen leichter werdend, jeweils fünf Würfe pro Gewicht; schnell zeigte sich, dass viele nicht mit Wind und sich selbst zurechtkamen, aber dennoch gelangen einige gute Weiten. Das setzte sich auch bei den 150 Gramm fort, aber mit zunehmendem Wind und abnehmendem Wurfgewicht wurde es immer schwieriger, weit zu werfen. Trotzdm war es bei angenehmen Temperaturen ein schöner Tag auf dem Feld, zudem hatte Jan Würstchen und Salat gemacht, sehr lecker und echt fein auf der Wiese!
Abends dann aßen wir gemeinsam im Posthorn, wir hatten eigens einen Saal bekommen, und es war wirklich fein; bis tief in die Nacht wurde geplaudert, gefachsimpelt, einfach fein, und einige wirkten dann am Sonntag etwas müde…
Bei schönstem Sonnenschein und allein auf dem Feld machten wir am Sonntag also sieben Würfe mit den 100 Gramm; insbesondere Jan zeigte sich in Bestform und warf bis jenseits der 230 meter, was ihm auch den Gesamtsieg sicherte, aber generell wurde heute ganz ordentlich geworfen; wieder gab es Futter auf der Wiese, Jan hatte heute Frikadellen und Salat gemacht, und es machte allen offensichtlich wirklich Spaß.
In der Mannschaftswertung siegte Deutschland 1 deutlich vor Dänemark 1 und Deutschland zwei (wir warfen in Vierergruppen mit einem Streicher bzw. Dreiergruppen), den Pokal für den am nächsten an der Mittellinie liegenden Wurf gewann mit 11 Zentimetern Abstand Frank, bester Newcomer wurde der 60jährige John, der erst seit Kurzem wirft und einen Schnitt über 150 Meter schaffte – stark!
In der Einzelwertung siegte Jan Hinz vor Christoph Fischer, dritter wurde Peder Langkjaer vor Frank auf dem undankbaren vierten Platz.
Abschließend lud Arne Jörgensen uns noch zum Länderkampf 2014 nach Give ein; in einem Jahr also geht die Traditionsveranstaltung in die 14. Runde!
Kurz: Es war wieder eine wirklich feine Veranstaltung, die offenbar allen Spaß gemacht hat; und ich persönlich meine, dass der Länderkampf eine der schönsten Veranstaltungen überhaupt ist und sich in Punkto Organisation und auch Anforderung absolut nicht zu verstecken braucht vor anderen internationalen Veranstaltungen!











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